Heisterberg 2008

7. Oktober 2008

Ein weiteres Jahr ist flötissimo nach Heisterberg gefahren, hat viel geprobt, gegessen und gelacht, doch das war das letzte flötissimo Projekt.

Warum das? — Dazu später mehr!

Nachdem wir Freitag, den 08. August bei strömendem Regen mit dem Bus in unserem gewohnten Stammquartier, in Heisterberg, angekommen waren, gab es Essen. Die Zimmer wurden bezogen und schon ging es mit den ersten Proben los, die bis in den frühen Abend gingen.

Das Orchester, teilweise an musikalisch prägnanten Positionen neu besetzt und wieder unterstützt durch Gesang, konnte sich so aufeinander einstimmen.

Viele Stücke wurden zum ersten Mal angespielt, sodass ein erster Eindruck der diesjährigen Orchesterstücke gewonnen wurde, der an den kommenden Tagen aber vertieft werden sollte.

Doch dann war es Zeit für ein Abendprogramm der besonderen Art: das komplette Orchester wurde in Kleingruppen eingeteilt, die Anekdoten aus 16 Jahren flötissimo-Geschichte als Gedicht oder Pantomime vorspielten.

Auch Jochen, unser Herbergsvater, der mit uns jetzt schon das zehnte Jahr in Heisterberg zusammen war, konnte einiges dazu beitragen.

Jede erratenen Geschichte führte zu einem Buchstaben des neuen Orchesternamens und nach vielen Tagen und Wochen der Spannung am Abend des 08.08.2008 war es nun endlich soweit, das Rätsel war gelöst und „The Wild Woodies“ (oder kurz „The Woo“) waren geboren.

Nachdem das alte Orchester feierlich beerdigt wurde (symbolisiert durch die Verbrennung des flötissimo-Vorhang), konnte das neue Orchester voller Energie am nächsten Morgen zum ersten Mal unter dem neuen Namen „The Wild Woodies“ proben.

Unter unseren diesjährigen Stücken, die wieder von der Klassik bis zur Moderne reichen, darf natürlich der Klassiker „Music“ nicht fehlen. Außerdem stehen auch weitere begeisternde Filmmusiken und klassische Stücke wie z.B. das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel im Programm.

Wir hatten dementsprechend viel zu tun in Heisterberg, und nutzen die Zeit, da sie für uns als Projektorchester die intensivste Probe im Jahr ist. Nach einem probenreichen Samstag begann der Bunte Abend, wie immer eines der Highlights in Heisterberg.

Auch dieses Jahr wieder mit einem Improvisationstheater, bei dem das ganze Orchester mit integriert und zu Darstellern wurde. Doch das war natürlich nicht alles. Weitere Spiele und natürlich das traditionelle Pferderennen krönten den bunten Abend.

Wie immer in Heisterberg gab es anschliessend noch ein Lagerfeuer und Würstchen.

Sonntag früh machten uns (wie jeden Morgen) Frühsport und Traumreise fit für den letzten Tag Heisterberg, an dem wir noch einmal die verschiedensten Stücke aus dem aktuellen Programm probten, teils gemeinsam, teils in Stimmproben.

Doch auch die schönste Orchesterfreizeit muss einmal zu Ende gehen.

Nach dem Abschlussfoto mit allen Heisterbergteilnehmern stiegen wir wieder in den Bus nach Hause und es hieß „Auf Wiedersehen, bis nächstes Jahr.“

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